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Gussformen
Keine der hier angeführten Gussformen ist für den Verkauf gedacht. Diese Seite ist mehr eine Anleitung zum Selbermachen als ein online Katalog. Ich hatte mehrere Anfragen, muss aber darauf bestehen, keine Gussformen zu verkaufen.

Relief Testform
Meine erste Gussform!
Meine erste Gussform!
Seit ich die Webseite von Nicolas Lloyd gesehen hatte, auf der er Arbeitermonumente im Stil der 30er Jahre gebastelt hat, war ich von der Idee, verzierte Reliefs herzustellen, begeistert.

Warmaster Figuren schreien geradezu danach, diesem Zweck zugeführt zu werden, das einzige, das mich davon abschreckt ist der doch etwas deftige Preis. Wenn man sie allerdings aus Gips gießen könnte...

Also frisch ans Werk! Einige Kacheln waren schnell gemacht, die übrig gebliebenen und immer noch nicht angemalten Schlangenschwärme wollten in ein Schlangenmuster für meine Echsenmenschentempel verarbeitet werden. Ich machte mir zwei Größen, eine 1x1 Zoll große und eine 1x1/2 Zoll (Querformat) große Tafel. Ich habe überlegt, den Hintergrund der Tafeln komplett flach zu machen, denke aber, dass ein wenig Textur dem Relief ganz gut tun würde, wenn nicht würde ich den Hintergrund einfach nicht trockenbürsten...

Dann wollte ich noch ein paar Steine mehr in meiner Testform haben, also schweifte mein Blick über die Legionen unbemalter Figuren und trafen schließlich auf die Warmaster Skelettbogenschützen. Da ich einige übrig hatte (ich lasse es mir nicht nehmen, auch für Bogenschützen Kommandoeinheiten zu bauen) machte ich mir zwei Formen, eine mit Blickrichtung nach links und eine nach rechts.

Das reichte fürs erste und ich begann eine neue Ära in meiner Modellbau Karriere. Mit zitternder Hand kaufte ich also eine Dose Silikon-Kautschuk. Das war also das Wunderzeug, Silikon-Kautschuk von Rayher, gar nicht mal so teuer (24 EUR für 500g), ob es das hält was es verspricht? Aus Holz und Pappe bastelte ich eine Form für die Form (hmm, kling seltsam, nicht?) und machte mich daran das Silikon zu mixen.

Also 100g abwiegen - dafür brauch ich eine Waage - naja fürs erste schätzen wir einmal. Dann 80 Tropfen vom Katalysator hinein, seltsam, da kommen keine Tropfen heraus - also wieder schätzen. Dass das Ergebnis halbwegs brauchbar war grenzt schon fast an ein Wunder. Lehre für das nächste Mal: Schätzen ist nicht die optimale Methode, Silikon-Kautschuk anzurühren...

Das Ergebnis war dennoch zufrieden stellend. Leider waren die Ränder der Form nicht sehr stabil und begannen nach 10 maligem Giessen auseinander zu brechen. Naja, damit kann ich vorerst einmal leben für das nächste Mal muss ich Legosteine besorgen und sorgfältiger arbeiten.

Der Grad an Details, der sich so in Gips gießen lässt ist allerdings erstaunlich. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass bei den Bogenschützen die Skelettstruktur herauskommt. Sogar die winzigen Zähne bei den Schlangen kann man sehen. Das überraschte mich doch sehr, erwartete ich eher ein verwaschenes Aussehen.

Krieger Relief Streifen 1/2 Zoll
Ein 1/2 Zoll hohes Kriegerrelief
Ein 1/2 Zoll hohes Kriegerrelief
Jetzt muss der Kautschuk nur mehr fest werden...
Jetzt muss der Kautschuk nur mehr fest werden...
Ich stellte mir einen Sarkophag vor, der unter der Deckelkante mit einem bronzenen Relief versehen war, das Krieger in voller Rüstung zeigt. Der Verstorbene könnte ja ein Kriegsheld oder General gewesen sein. Die Idee verfolgte mich so lange, bis ich endlich kapitulierte und eine weitere Form entwarf.

Dieses mal kaufte ich eine Einheit Chaoskrieger, sie entsprechen am ehesten meiner Vorstellung vom Kriegerrelief. Die Reliefsteine wurden 1,5 Zoll lang und 0,5 Zoll hoch, dadurch konnten sie einen ganzen Streifen Krieger aufnehmen. Leider waren die Figuren zu hoch (wer außer GW macht bitte 10mm Figuren die 15mm hoch sind???) also musste ich das Base abschneiden und die Spitzen der Waffen speziell verstärken, um sie in Gips nachgießen zu können.

Bei diesen Formen verwendete ich auch eine andere Art, die Metallminiaturen mit den Gipsstreifen zu verbinden. Während ich bei der ersten Form die Gipsplatten mit einer Fräse aushöhlte um die Miniatur einbetten zu können, habe ich dieses mal die Gipsstreifen zu den Metallteilen gegossen. Dabei ist mir ein Missgeschick passiert, sodass die Streifen unterschiedlich dick geworden sind.

Dieses mal besorgte ich mir eine Waage zum Anrühren des Kautschuks und siehe da, das Ergebnis war viel besser. Die Form ist härter und dauerhafter, dafür weniger biegsam - aber die Teile lassen sich gut entformen. Leider sind die Waffenspitzen sehr filigran und brechen oft ab, und die Hinterschneidungen muss ich auch noch ausbessern, das ruiniert die Form auf Dauer. Vielleicht hätte ich auch nicht gerade die Chaoskriegermodelle nehmen sollen, da sie sehr weit vorspringen und dadurch der Relief-Effekt ein wenig verloren geht.

Aber das Ergebnis kann sich allemal sehen lassen!

Reiter Relief
Vier stolze Reitersleut
Vier stolze Reitersleut
Irgendwie geisterte in meinem Kopf noch ein Reiter-Fries herum, ähnlich dem, das den Parthenon geschmückt hatte. Leider passen die Warmaster-Reiter nicht auf 1/2" hohe Steine, also musste ich sie auf 1" hohe Steine setzen.

Zum Glück gibt es genug 1x1" Steine in den Gussformen, in die man die Metallteile leicht eingießen kann. Es war eine ziemliche Panscherei und benötigte gehörige Nachbearbeitung aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Dieses mal benutzte ich Legosteine, um die Gussform herzustellen, das funktioniert ganz wunderbar. Der Kautschuk rinnt nicht unter dem Lego durch, die Ziegelmuster am Rand kann man abschneiden.

Diese Form ist rundherum gut gelungen!

Krieger Relief Streifen 3/4 Zoll
Ein 3/4 Zoll hohes Kriegerrelief
Ein 3/4 Zoll hohes Kriegerrelief
Ein 3/4 Zoll hohes Kriegerrelief
Ein 3/4 Zoll hohes Kriegerrelief
Aus den Erfahrungen des 1/2" hohen Kriegerreliefstreifens wollte ich etwas neues ausprobieren. Ich dachte mir, wenn ich den Ziegel 3/4" hoch machte, würde der ganze Miniaturenstreifen ohne aufwendiges Herumgeschnippel daraufpassen.

Ich wollte auch flachere Miniaturen verwenden und entschied mich für die Warmaster Chaosbarbaren. Gleich wie beim erstem Reliefstreifen goss ich die Ziegel an die Miniaturen, dieses mal allerdings legte ich größeren Wert darauf, dass alle Ziegel gleich stark wurden.

Ich machte mir 3 Streifen mit Chaosbarbaren und noch 2 Streifen mit Kriegern, da ich noch welche übrig hatte. Ich verwendete Green Stuff um die Hinterschneidungen zu verdecken und die Teile so leichter entformbar zu machen.

Dann war noch etwas Platz in der Form und ich dachte mir, ich probier einmal etwas nachzugießen. Als Dungeonmaster und Baseverzierer hat man immer großen Bedarf an Totenschädeln und so steckte ich einfach 6 Schädel aus dem Skelettgussrahmen und 6 vom Zombierahmen auf ein Stück Karton und legte es mit in die Form. Mal sehen was passiert...

Und tatsächlich, die Schädel können nachgegossen werden. Man muss zwar wegen Luftblasen extrem aufpassen aber das Ergebnis ist von einem Plastikschädel nicht zu unterscheiden. Die Reliefs werden sehr schön, die geringere figürliche Tiefe gibt den Teilen wieder den vermissten Relief-Charakter.

Alles in allem ein gelungenes Re-Design.

Ionische Säulen
Eine Ionische Säule
Eine ionische Säule
Aus der Not heraus wurde die Idee für diese Form geboren. Ich brauchte unbedingt Ionische Säulen, also musste ich mir irgendwie eine Form machen. Die Säulenteile hatte ich recht bald, ich verwendete Teile aus einem uralten Holz-Brettspiel "Akropolis". nur den Säulenfuss und das Kapitel musste ich selber modellieren.

Der Säulenfuss war nicht all zu schwer, aber das Kapitel war schwierig. Zugegeben, ich bin nicht der beste Modellierer den es gibt, aber mit viel Mühe habe ich doch etwas hingekriegt, das gewisse Ähnlichkeiten mit einem Ionischen Säulenkapitel hat.

Leider war ich zu ungeduldig und machte die Form, bevor der Modellierton richtig trocken war, deshalb ist er mir beim Entformen in kleine Krümel zerbrochen. Auch habe ich wieder vergessen, die Teile vorher mit Sprühlack zu versiegeln, das hätte vielleicht auch gereicht. Schade drum.

Diese Gussform habe ich mit einer anderen Art Silikonkautschuk gemacht. Angeblich sei sie weicher und eher dem Gips angepasst. Ich sehe eigentlich keinen Unterschied außer der Farbe und die ist doch egal, oder? Nun ja, diese spezielle Form von Kautschuk braucht viel länger um sich zu festigen als die andere, daher werde ich wohl wieder zur roten übergehen.

Im großen und ganzen bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis, die technischen Fehler stören mich sehr, da sie im wesentlichen auf Schlampigkeit und Konzentrationsschwächen zurückzuführen sind. Obwohl es mir sehr schwer fällt etwas zu formen, sieht das Kapitel ionisch aus, die fertige Säule wirkt sehr gut. Es ist leider recht schwer, mehrere gleich hohe Säulen zu bauen, in einer weiteren Version werde ich mich diesen Problemen annehmen.

Mauerring Turret-Mold
Die Mauerring Gussform
Die Mauerring Gussform
Für den keltischen Rundturm wollte ich mir eine Bau- und Gießerleichterung machen, sonst hätte ich die Form wohl zig mal gießen müssen. Also klebte ich einen kompletten Mauerring zusammen und machte mir eine Form. Zum Glück geht das schon recht gut und beim ersten Mal schon hatte ich ein brauchbares Ergebnis.

Der Mauerring sollte dann verwendet werden, wenn gerade keine Fenster sichtbar sind. Ich dachte daran, mit dem Messer Steine herauszuschneiden, um Fenster modellieren zu können, das erweist sich aber als komplizierter als angenommen.

Um die Ecken nicht zu verschwenden fügte ich noch 4 Plastiktotenköpfe hinzu, so etwas kann man immer brauchen.

Das Ergebnis ist zufrieden stellend, der Mauerring ist nicht ganz rund und scheint auch nicht jedes mal exakt gleich zu werden. Seltsam. Aber man kann damit arbeiten. Ich bin schon gespannt, wie schnell sich der Rundturm bauen lässt.

Miniaturen Bases
Miniaturen Bases Gussform
Miniaturen Bases Gussform
Und es begab sich die Zeit, als der Stephan seine Mortheim Figuren auf besonders schöne Bases stellen wollte. Also überlegte er sich, wie man welche machen konnte. Nach mehreren Versuchen und kiloweise verbrauchten Materialien kam er mit einer neuen Gussform heraus.

Ganz im ernst, die Muster dafür herzustellen war mehr als anstrengend. Im Endeffekt benutzte ich zwei Flaschenhälse und den Cobblestone Mold um die Rohform zu giessen, feilte dann noch da und dort herum und hatte schließlich 3 kleine Bases. Die große Base habe ich mit Hilfe eines Plastikrings, den ich auf einer Baustelle abgestaubt habe, gegossen.

Steinboden mit Verzierungen
Originale und Gussform
Originale und Gussform
Die Teile in Verwendung
Die Teile in Verwendung
Für das Mortheimgelände wollte ich Steinböden mit ein paar netten Verzierungen machen - nur so um die Eintönigkeit zu unterbrechen - so wie Schädel, Skelette, fehlenden Steine und so. Die Teile mussten sehr flach sein, damit Miniaturen darauf stehen konnten, ohne umzufallen.

Ich machte 8 Teile: 3 Schädel, 1 fehlender Stein mit Sand, 1 fehlender Stein mit Wasser, 1 ganzes Skelett, 1 Brustkorb und 1 Hand.
 
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